Scharnhorststraße 33, 10115 Berlin
Mitte


Friedpark Invalidenfriedhof

Die Geschichte des Invalidenfriedhofs steht im unmittelbaren Zusammenhang mit der Gründung des Invalidenhauses. Auf Weisung Friedrichs des Großen wurden diese Einrichtungen im Jahr 1748 ihrem Bestimmungszweck übergeben. Die hier begrabenen Persönlichkeiten stehen stellvertretend für die wechselvolle Geschichte Berlins, des preußischen Staates und ganz Deutschlands. Als letzte Ruhestätte diente dieser Friedhof nicht nur Soldaten sondern auch einer ganzen Reihe von Zivilpersonen. Die Grabmale des Invalidenfriedhofes haben einen kulturhistorischen Charakter und sind außergewöhnlich wertvoll. Deshalb ist es um so bedauerlicher, dass der Friedhof im Laufe vieler geschichtlicher Ereignisse so gelitten hat. Zwischen den Resten der Berliner Mauer und der alten Friedhofsmauer sind alle Bäume, Sträucher und Grabstellen beseitigt worden. Von den 1960 gezählten 3.000 Grabstellen existieren heute noch ca. 230. In den letzten Jahren ist viel für den Erhalt des Invalidenfriedhofes getan worden. Besonders markante Gräber, wie das des Freiherrn von Kessel und des Turners und Pädagogen Karl Friedrich Friesen, sind vollständig restauriert worden.



54 Gedächtnisstätten angelegt

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