Schönhauser Allee 23-25,
10435 Berlin
Pankow
Stadtteil Prenzlauer Berg


Friedpark Friedhof im Prenzlauer Berg


Der 5 Hektar große Jüdische Friedhof ist 1827 nach Plänen des Stadtbaurates Friedrich Wilhelm Langerhans angelegt worden. Im Jahre 1880 wurde er geschlossen, allerdings fanden bis 1940 noch einzelne Beisetzungen statt. Insgesamt wurden auf dem Friedhof etwa 22800 Bestattungen vorgenommen.
Das Friedhofsgelände wird durch eine repräsentative Mauer von der Schönhauser Allee abgegrenzt und ist ansonsten von Wohnhäusern und Höfen umschlossen. Die ursprünglich nahe dem Eingang an der Schönhauser Allee errichteten Friedhofsbauten sind nicht mehr erhalten. An ihrer Stelle wurde 1961 eine Gedenkstätte für die Opfer des Faschismus errichtet.
An den Hauptwegen des Friedhofes findet man die repräsentativen Begräbnisstätten der wohlhabenden Mitglieder der Jüdischen Gemeinde sowie die Ehrenreihe besonders verdienter Gemeindemitglieder. Ihre letzte Ruhestätte fanden hier u.a. der Maler Max Liebermann, der Komponist Giacomo Meyerbeer und der Verlagsgründer Leopold Ullstein.



Der Friedhof im Prenzlauer Berg kann momentan nur mit einer Genehmigung der Jüdischen Gemeinde betreten werden, da er als nicht verkehrssicher gilt.



20 Gedächtnisstätten angelegt

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