Ackerstraße 37,
10115 Berlin
Mitte


Friedpark St. Elisabeth-Friedhof I

Der ca. 2,4 ha große erste evangelische Friedhof der St. Elisabeth-Gemeinde wurde im Jahre 1844 angelegt. Er befindet sich schräg gegenüber dem zwanzig Jahre früher eingeweihten Sophien-Friedhof II in der Bergstraße. Eingelassen in die Einfriedungsmauer des Friedhofs ist die Grabanlage der Gutsbesitzerfamilie Wollank, nach der eine Straße und eine S-Bahnstation in Wedding benannt sind. Auf dem Areal sind auch der Dirigent und Musikpädagoge Ludwig Christian Erk, die Pfarrer der Elisabeth-Kirche Adolf Doeblin und Emil Quandt sowie der Gründer des Lazarus-Krankenhauses, Pfarrer Wilhelm Bögehold, beigesetzt. 24 Einzelgräber gehören Opfern von Krieg und Gewaltherrschaft. Auf der Hauptallee steht ein großes Kreuz der Königlichen Eisengießerei, gestiftet von König Friedrich Wilhelm IV., und eine schlichte Backstein-Kapelle, die in ihrem Bauplan der Kapelle auf dem Sophien-Friedhof III sehr ähnlich ist. Die nach Schinkels Plänen im klassizistischen Stil erbaute St. Elisabeth-Kirche an der Invalidenstraße brannte 1944 bis auf die Grundmauern ab und wird seit 1998 wieder aufgebaut.



4 Gedächtnisstätten angelegt

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä Ö Ü