Smetanastraße 36-54, 13088 Berlin
Pankow
Stadtbezirk Weißensee


Friedpark St. Hedwig-Friedhof II

Die industrielle Entwicklung Berlins in der Mitte des 19. Jahrhunderts und die damit verbundene stete Zunahme des katholischen Bevölkerungsanteils in der Metropole zwangen auch die St. Hedwig-Kirchgemeinde zum raschen Handeln: So eröffnete sie innerhalb von nur sechs Jahren drei katholische Friedhöfe, die sich damals noch außerhalb der Stadtgrenzen befanden. Der erste, im Jahr 1876 an der heutigen Smetanastraße eingeweihte, war der St. Hedwig-Friedhof II. Der Königliche Regierungsbaumeister, Architekt Max Hasak, entwarf die Friedhofsmauer mit dem dreiteiligen Eingangsportal und die neugotisch anmutende Kapelle. Die sich im Zentrum des Friedhofs befindende Aussegnungshalle gilt bis heute als eine der gelungensten derartigen Bauten Berlins.
Die 2,65 ha große St. Hedwig-Friedhofsanlage grenzt im Südwesten unmittelbar an den 1880 eröffneten, mehr als 40 ha großen und dem Abräumungsgesetz (Liegegesetz) nicht unterworfenen Friedhof der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.



5 Gedächtnisstätten angelegt

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