Wilhelm-Kuhr-/Kreuzstraße,
13187 Berlin
Pankow


Friedpark Friedhof Pankow I

Der in Pankow 1841 eingerichtete Gemeindefriedhof ist heute die älteste aller dortigen Begräbnisstätten. Er ist auch der kleinste Pankower Friedhof und wurde als erster geschlossen. Nach Ablauf der 20jährigen gesetzlichen Ruhefrist und der zehnjährigen Nachnutzungszeit unterliegt er nicht mehr der Berliner Bestattungsgesetzgebung und ist nicht pietätsbefangen.
Von Beginn an war der Friedhof nicht als klassischer Kirchhof angelegt worden und so hat er sich mit der Zeit zu einem Friedhofspark entwickelt. Nahe dem regionalen Bezirkszentrum (am Ende der verlängerten Breiten Straße direkt vor dem Eingangstor des Bürgerparks) gelegen, befinden sich auf ihm einige sehenswerte und historisch erhaltenswerte Grabsteine. Nicht alle stammen von hier bestatteten Personen. Um diese Steine vor dem Abtransport aus Pankow und den Verkauf gegen Devisen zu sichern, wurden einige von ihnen von anderen Pankower Friedhöfen hierher umgesetzt.
An der Wand zum Bürgerpark sieht man Grabplatten von bedeutenden Pankower Bürgern und auch das Mausoleum des Parkmitbegründers Baron Killisch von Horn, direkt neben dem Eingangstor, ist noch erhalten.
Die Friedhofsumfriedung des ersten Gemeindefriedhofs Pankow stammt aus dem Jahre 1908 und ist in die Pankower Denkmalliste aufgenommen worden.



3 Gedächtnisstätten angelegt

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