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Pankow


Friedpark Friedhof Pankow IV

Der in Niederschönhausen gelegene Friedhof Pankow IV wird als Alleenquartierfriedhof ausgewiesen und ist mit einer Fläche von ca. 14 ha einer der kleineren Friedhöfe im Bezirk Pankow.
Seine Einrichtung wurde notwendig, da der seit Anfang des 19.Jahrhunderte genutzte Dorffriedhof durch das Bevölkerungswachstum nicht mehr ausreichte. Zwei Niederschönhausener Bauerngutsbesitzer schenkten 1854 der Gemeinde das benötigte Land und erhielten dafür die Fläche für eine Erbbegräbnisstätte.
Im Jahre 1886 kaufte die Gemeinde zur nochmaligen Erweiterung von Fritz Liedemit, weitere drei Morgen Land für 6.000 Mark und auch er bekam dafür eine kostenfreie Erbbegräbnisstelle. Die Familie Liedemit hat auch heute noch ein besonderes Nutzungsrecht.
Anfang des 20. Jahrhunderts entstand die Feierhalle des Friedhofes.
Entlang der Friedhofsmauern befinden sich noch heute fünf Begräbniswände, die sowohl vom Reichtum, als auch vom Bürgerstolz der Einwohner zeugen. Im Jahr 2000 wurden mehrere Grabstätten in die Denkmalliste von Pankow eingetragen. Man findet desweiteren eine Kriegsgräberanlage mit 20 Einzelgräbern und zwei Sammelgräbern für 28 Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft. Wegen des gestiegenen Bedarfs ist auch eine größere Fläche als Urnengemeinschaftsfläche eingerichtet worden.



15 Gedächtnisstätten angelegt

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