Viereckweg 114,
13125 Berlin
Pankow


Friedpark Friedhof Pankow XI

Das starke Wachstum der „Kolonie Buch“ am Rande des Ortes erforderte dort 1902/03 einen neuen Friedhof. Zunächst durften hier nur langjährige Dorfbewohner (mind. 40 Jahre ortsansässig) bestattet werden, womit zugleich die Beisetzungen auf dem Friedhof an der Bucher Schlosskirche eingeschränkt werden konnten.
Mit einer Fläche von knapp 0,5 Hektar zählte diese Begräbnisstätte später, nach der Bucher Eingemeindung, zu den Kleineren von Berlin. Seit dem Jahre 1974 wurden hier keine Bestattungen mehr vorgenommen. Die Ausnahme bildeten einige Beisetzungen auf langfristig bezahlten Familiengrabstellen, die nachweislich noch Mitte der 80er Jahre stattfanden.
Auf dem Friedhof existierte eine Trauerhalle aus rotem Backstein in neugotischem Baustil, welche dann 1984/85 wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Auch das schmiedeeiserne Eingangstor ist nicht mehr vorhanden.
Seit einiger Zeit ist bekannt, dass mit Ablauf aller vertraglichen Nutzungsrechte im Jahre 2011, eine Einebnung des Friedhofes vorgesehen ist. Schon heute sieht man diesbezügliche Räumungsarbeiten und findet nur noch 28 Grabstätten vor, bei denen entweder aktuelle Nutzungsrechte bestehen oder die von den Angehörigen weiter gepflegt werden.
Die noch erhaltenen Grabsteine bzw. Grabplatten werden, zur Erinnerung an die bestatteten Personen, auf dieser Seite dokumentiert. Über ihre Lebensleistung oder Lebensumstände ist gegenwärtig leider nichts bekannt. Vorrangig handelte es sich um Bewohner aus der unmittelbaren Nachbarschaft. Weitere Informationen werden dankbar entgegengenommen.



26 Gedächtnisstätten angelegt

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