Sandhauser Straße 78-130,
13505 Berlin
Reinickendorf


Friedpark Friedhof Heiligensee

Der Friedhof Heiligensee wurde als Waldfriedhof von 1908 bis 1911 außerhalb des Dorfgeländes auf einem Teil der Heiligenseer Baumberge angelegt und im Jahre 1912 nach Schließung des alten Dorfkirchhofes eröffnet. Er hat eine Größe von 14,8 ha.

Der ' landeseigene Friedhof Heiligensee 'ist mit seiner "terrassenförmigen" Anlage heute einer der schönsten Außenfriedhöfe von Berlin.

Betritt man den Friedhof ist sofort die Friedhofskapelle im Blickfeld. Diese Kapelle wurde von Ernst Busse 1910/1911 im Stil der Frühen Moderne mit Rückgriff auf die Baukunst um 1800 erbaut.

Die Friedhofskapelle sowie die Einfriedung sind denkmalgeschützt.

Im Auftrag des Bezirksamtes Reinickendorf wurde 1986/1987 ein fünf Meter hoher freistehender Glockenstuhl aus Kambala-Hölzern errichtet.


Der Friedhof Heiligensee hat aber noch eine Besonderheit vorzuweisen, in der Abteilung 34 wurden Französische Staatsgehörige nach dem 2. Weltkrieg beigesetzt. Dies geschieht bis zum heutigen Tage.


Das Ehrengrab der Mitbegründerin der Berliner Dada-Bewegung Hannah Höch befindet sich in der Abteilung 19.

Auf diesem Friedhof sind u.a. die Grabstätten von folgenden Persönlichkeiten:
Friedrich Bergemann (Begründer der Bergemann-Siedlung in Heiligensee; seit 1985 wurde der „Bergemannweg“ nach ihm benannt.),
Karl Arnd Techel (Mitbegründer des Neuen Diakoniezentrum in Heiligensee),
Fritz Danneberg (Gastwirt des "Haus Dannenberg") sowie
Alwin Schock (Sänger am Metropol Theater Berlin/damals in der Behrenstraße).



1 Gedächtnisstätten angelegt

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