Zabel-Krüger-Damm 176,
13469 Berlin
Reinickendorf


Friedpark Friedhof Lübars

Der neue Friedhof des ältesten Dorfes des Bezirkes Reinickendorf wurde 1890 eröffnet und lag damit noch außerhalb des Ortes. Der Gutsbesitzer Albert Rathenow stellte hierzu ein Ackerstück an der damaligen Straße nach Tegel zur Verfügung. Die Straße wurde 1922 in Platanenstraße umbenannt.
Der alte Dorffriedhof auf dem Anger vor der barocken Dorfkirche aus dem 18. Jahrhundert war zu klein geworden. Trotzdem fanden auch dort noch bis 1932 Beisetzungen statt.

Der Lübarser Gemeindevorsteher Rabe stellte am 13. September 1896 bei dem damals zuständigen Dalldorfer Amtsvorsteher
Peter Witte
einen Bauantrag zur Errichtung einer Leichenhalle auf dem Begräbnisplatz der Gemeinde. Dieser wurde vom Hermsdorfer Baumeister Busse baupolizeilich geprüft und vier Tage darauf die Genehmigung erteilt.

Die erste neu errichtete Leichenhalle hatte eine Grundriss von 6 mal 8 Meter. Im Jahre 1907 wurde diese unterkellert. Mehrere Umbauten und Erweiterungen folgten bis 1934.

Am 6. August 1937 wurde die Straße, an der der Friedhof liegt, in Zabel-Krüger-Damm umbenannt, nach dem Namen des letzten Lehnschulzen von Lübars Wilhelm August Zabel-Krüger (1834 – 1915), dessen Amt 1894 mit Einführung der Gemeindeverfassung endete.

Das Bezirksamt Reinickendorf veranlasste 1954 den Abriss der Leichenhalle bis auf den Leichenkeller. An der gleichen Stelle wurde der Neubau der heutigen Friedhofskapelle errichtet. Die Arbeiten dauerten zwei Jahre bis zur Fertigstellung 1956.



1 Gedächtnisstätten angelegt

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