Waidmannsluster Damm 13,
13509 Berlin
Reinickendorf


Friedpark Friedhof Tegel "Am Fließtal"

Die Entstehung des Märkischen Viertels und die damit verbundene beträchtliche Zunahme der Bevölkerung - speziell in Tegel, Waidmannslust und Wittenau - machten die Anlegung eines neuen Friedhofes dringend notwendig. Bereits in den 1960er Jahren entsprach der Friedhof „Am Nordgraben“ nicht mehr den Gegebenheiten. Für die Planung wurden 12 ha angedacht. Das Gelände ist Eigentum des Bezirksamtes Reinickendorf, dass bis dato an Bauern verpachtet wurde.

Heute verfügt der landeseigene Friedhof über eine Fläche von 8,8 ha.

Von Anfang an wurde die Gestaltung dieser Friedhofsanlage als Zweckfriedhof angedacht.

Die Architekten Fehling und Gogel planten eine Sichtachse von der Kapelle bis ins Fließtal und umgekehrt.

Im Auftrag des Bezirksamtes Reinickendorf wurde 1983 die Friedhofsplastik von Paul Brandenburg, einer der bekanntesten Künstler in Reinickendorf, geschaffen. Die Plastik besteht aus zwei Stelen, die als Erinnerungszeichen für die anonym bestatteten Verstorbenen zu verstehen ist.
Betritt man den Friedhof „Am Fließtal“ hat man diese beeindruckende Plastik sofort im Blickfeld.

Hier liegen die Widerstandskämpfer Kurt Megelin, Ernst Froebel, Willi Hausotter, Willy und Erna Hilgenfeld, Walter Höppner, Reinold Walz sowie Maximillian und Martha Wittek.

Es befindet sich unter anderen auch die Grabstätten von:

Frieda Fielitz (1907-1990), Mitbegründerin und Leiterin der „Vereinigung der Freunde der Humboldt-Oberschule“,
Ilse Reichel-Koss (1925-1993) Stadträtin, Senatorin für Familie, Jugend und Sport,
Edith Minert (1922-1998) Heimatforscherin, nach ihrer Pensionierung arbeitete sie an einer Neuauflage des Kataloges „Tegel – Bürger erforschen ihren Ortsteil.



1 Gedächtnisstätten angelegt

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