Holländerstraße 36 und 90
(neuer und alter Teil),
13407 Berlin


Friedpark Golgatha-Gnaden und Johannes-Evangelist-Friedhof

Das damals über 17 Hektar große Parzellengrundstück wurde mit dem Kaufvertrag vom 5. bzw. 16. Oktober 1891 von den „Humann’schen Erben“ für 190 Tausend Mark durch die evangelischen Kirchengemeinden St. Golgotha, Gnaden-Kirche (Invalidenhaus-Civil) und St. Johannes-Evangelist zur Anlegung eines gemeinsamen Friedhofs erworben.

Am 11. Oktober 1892 ist dann die Geschäfts- und Friedhofsordnung für die Kirchhofs – Commission der Gemeinden von St. Golgatha, Gnaden-Kirche und St. Johannes-Evangelist zu Berlin erlassen worden. Die Eigentümer hatten hierbei gleiche Rechte und Pflichten.
Ein Jahr darauf fand bereits die erste Beisetzung statt.

Heute wird der Friedhof durch die Holländerstraße geteilt in einen „Neuen“ (Golgotha- Kirchhof und Gnadenkirchhof) und „Alten“ (St. Johannes-Evangelist-Kirchhof) Teil und ist noch etwa 14,9 Hektar groß.

Auf dem alten Teil steht eine Kapelle in Backsteingotik. Diese und auch der Friedhof werden für Beisetzungen nicht mehr benutzt.

Auf dem noch genutzten Teil wurde eine neue Kapelle errichtet.

Die beiden Friedhöfe werden von der Evangelischen Kirchengemeinde Sophien – Berlin verwaltet.



Keine Gedächtnisstätte angelegt

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