Pionierstraße 82-156,
13589 Berlin
Spandau


Friedpark Friedhof In den Kisseln

Der Friedhof entstand 1886 im Stadtteil Spandau nördlich des Falkenberger Weges (heute Pionierstraße). Die überwiegend mit Kiefern („Kisseln“) bewachsene Hügellandschaft wurde einer der landschaftlich schönsten Waldfriedhöfe Berlins. Da es ein kommunaler Friedhof ist, können Menschen unterschiedlicher Konfession beigesetzt werden.
Die erste Umgestaltung und Erweiterung des Friedhofes wurde in den Jahren 1913 – 1915 vorgenommen. Eine weitere Vergrößerung, auf fast 45 ha, übernahm 1920 der Architekt Karl Elkart, der zugleich Stadtbaurat war. Bedingt durch die vielen Toten des Zweiten Weltkrieges mussten in den 50er und 60er Jahren wieder Flächen eingegliedert werden.
Auf dem Friedhof befinden sich sehenswerte Denkmale, wie das Franzosenkreuz zum Gedenken an französische Kriegsgefangene aus dem Krieg von 1870/71, der Nikeengel, das Ehrenmal Siemensfeld, das Stahlhelmdenkmal für die Kriegstoten des 1. Weltkrieges und das Mahnmal des 2. Weltkrieges.
Der nördliche Teil des Friedhofes enthält einen Bürgermeister – Ehrenhain. Im alten Teil, entlang des „Erbstellenweges“, befinden sich großbürgerliche Erbbegräbnisse. Zu den bestatteten Kriegstoten gehörten unzählige Zwangsarbeiterinnen, die hier unfreiwillig ihre letzte Ruhe fanden.



35 Gedächtnisstätten angelegt

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