Paplitzer Straße 10-24,
12307 Berlin
Tempelhof-Schöneberg
Stadtteil Tempelhof


Friedpark Friedhof Lichtenrade

Lichtenrade war ein kleines märkisches Bauerndorf, südlich von Berlin. Im 13. Jahrhundert wurde die Dorfkirche gebaut, das alte Pfarrhaus und die Küsterei mit Gemeindesaal und dem Pfarracker. 1920 wurde das Dorf zu Groß-Berlin eingemeindet.
Der alte Kirchhof befand sich um die Dorfkirche. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zeichnete sich ab, dass dieser nicht mehr für die Lichtenrader genügen würde. Somit wurden dort nur wenige alte Bauernfamilien beigesetzt. 1958 wurde er als Begräbnisstätte geschlossen. Hier befinden sich noch 39 Grabmale, die aus den Jahren um 1870 bis 1950 stammen. Der Erhaltungszustand der Grabsteine ist sehr unterschiedlich. Die Lage der Gräber der alten Bauernfamilien sind jeweils nach der Lage ihrer früheren Bauernhäuser ausgerichtet. Der Kirchhof hat einen alten Baumbestand mit Fichten, Ahorn und Linden.
Der neue Lichtenrader Friedhof wurde 1905 eröffnet. Er ist 82.547 Quadratmeter groß und liegt im Zentrum von Lichtenrade, in der Paplitzer Straße. Er hat einen parkähnlichen Charakter. Die Kirchhofkapelle verfügt über 90 Sitzplätze und eine beheizte Wartehalle.



4 Gedächtnisstätten angelegt

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