Alt-Marienfelde,
12277 Berlin
Tempelhof-Schöneberg
Stadtteil Tempelhof


Friedpark Friedhof Alt-Marienfelde

Neben anderen alten Kirchhöfen in und um Berlin zählt der Kirchhof Alt-Marienfelde mit seiner Kirche zu den Ältesten von Berlin.
Ähnlich dem Karower Friedhof I und III ist auch hier die Dorfkirche das Zentrum des Kirchhofes. Die Kirche wurde etwa 1220 aus Feldsteinen erbaut.
Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts wurden um die Kirche herum Verstorbene bestattet. Auf Grund der gestiegenen Einwohnerzahl musste der Friedhof erweitert werden. So wurde 1889 der erste Abschnitt des neuen Friedhofes angelegt. Der Friedhof selbst wurde von einer starken Mauer umgeben, typisch für alte Dorffriedhöfe. Entlang dieser Mauer konnten wohlhabende Familien ihre Erbbegräbnisstätten errichten.
1920 wurde die Kirche innerhalb eines Jahres umfangreich restauriert und umgebaut. Die Leitung der Bauarbeiten hatte der Architekt Bruno Möhring und nach dessen Entwürfen wurde 1926 die Friedhofskapelle errichtet.
Eine besondere Attraktion ist in der Kirche zu besichtigen. Es handelt sich hierbei um ein bei archäologischen Grabungen freigelegtes Skelett, welches durch eine Glasabdeckung besichtigt werden kann.
1994 erhielt die Kirche eine neue Orgel, so dass auch wieder Orgelkonzerte stattfinden können. Die Kirche erhielt auch einen neuen Altar.
Auf dem Friedhof Alt-Marienfelde finden seit 1889 keine Begräbnisse mehr statt, so werden aber auch hier Ausnahmen gemacht. Dies gilt insbesondere für die Grabanlage der Familie Kiepert.



1 Gedächtnisstätten angelegt

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