Kleine Rosenthaler Straße 3-7,
10119 Berlin
Mitte


Friedpark Garnison-Friedhof

Der Alte Berliner Garnisonfriedhof entstand als Begräbnisplatz der evangelischen Gemeinde der Garnisonkirche. Diese Kirche wurde zwischen 1701 und 1703 erbaut. Der zugehörige Garnisonfriedhof war ursprünglich zweigeteilt. Auf dem „Gemeinenfriedhof“ wurden einfache Soldaten beerdigt. Der Teil, der heute noch erhalten ist, wurde als „Offizierskirchhof“ bezeichnet. Auf diesem Teil des Friedhofes sind neben prominenten Persönlichkeiten wie Adolph Freiherr von Lützow weitere hohe Militärs und bedeutende Personen ihrer Zeit beigesetzt. Wie auf dem Invalidenfriedhof findet man eine Reihe von künstlerisch wertvollen Grabdenkmalen. Als Beispiel sei das im Bild gezeigte Grabmal von Olga Malcomess genannt. Mit der Erweiterung der Stadt Berlin wurden neue Garnisonfriedhöfe im Wedding und in der Hasenheide eröffnet. Das Gelände des Alten Garnisonsfriedhofes wurde um 1900 als Bauland verkauft. Dem Einsatz der Familien der dort beigesetzten Persönlichkeiten ist der Erhalt des Offiziersfriedhofes zu verdanken. Er zählt heute zu den schönsten Friedhöfen Berlins, der in der dicht besiedelten Stadt einen Ruhepol darstellt.



42 Gedächtnisstätten angelegt

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