Röblingstraße 91,
12105 Berlin
Tempelhof-Schöneberg
Stadtbezirk Tempelhof


Friedpark St. Matthias-Friedhof

1891 kaufte der Pfarrer der St. Matthias-Gemeinde ein Grundstück in den „ Rauen Bergen“ in Berlin-Mariendorf und errichtete dort einen Friedhof, der 1892 eingeweiht wurde. Das Gelände hatte erhebliche Höhenunterschiede, die durch den Bau des Teltow-Kanals ausgeglichen wurden.
1920 übernahm Pfarrer Clemens Graf von Galen (späterer Bischof von Münster und Kardinal) die Gemeinde und ließ den Friedhof vergrößern. Er veranlasste auch den Bau der Fidelius-Kirche, welche 1943 durch einen Bombenangriff zerstört und 1951 wieder aufgebaut wurde.

Auf dem Friedhof sind, mit Ausnahme anonymer Beisetzungen, Bestattungen aller Art möglich.
Sehenswert sind der Kreuzweg, Grabstätten erschaffen vom Bildhauer und Steinmetz Klesse in den Jahren 1926 - 1941, und die Mariensäule errichtet aus Spenden in den 30er Jahren. Für Persönlichkeiten wie Dr. Johann Baptist Gradl, Eduard Bernoth und Erich Klausener wurden durch die Stadt Berlin Ehrengräber geschaffen.



26 Gedächtnisstätten angelegt

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