Stubenrauchstraße 43-45,
12161 Berlin
Tempelhof-Schöneberg
Stadtteil Schöneberg


Friedpark Friedhof Schöneberg III

Der als Gartendenkmal geschützte Friedhof ist auch als Künstlerfriedhof Friedenau bekannt, da viele Künstler und Intelektuelle, die sich in der Gegend um Friedenau angesiedelt hatten, hier ihre letzte Ruhe fanden.
Angelegt wurde der heute 21062 m² große Friedhof im Jahre 1881 für die Gemeinde Friedenau unter Federführung des Architekten J. Scherler, von dem auch der Entwurf stammte. An seiner Gestaltung wirkten später weitere bekannte Architekten mit, wie z. B. W. Spieß oder H. Altmann, sodass er heute ein künstlerisches Kleinod unter den rd. 230 Berliner Friedhöfen darstellt. Nach Altmanns Plänen wurde auf ihm auch die erste Urnenhalle, das sogenannte Kolumbarium errichtet.
Der Friedhof ist aber nicht nur hervorragend angelegt und in gepflegtem Zustand, sondern liegt auch, fernab von jeglichem Großstadtlärm, sehr ruhig. Viele Berliner Bürger nutzen ihn deshalb auch im Sinne eines Erholungsparks.
Für ausländische Gäste sind vor allem auch die Grabstätten von Marlene Dietrich oder Helmut Newton ein Anziehungspunkt. Zu der großen Anzahl der hier beigesetzten Berliner Persönlichkeiten zählen u.a. der Komponist Feruccio Busoni, der Theaterregisseur Rudolf Noelte, die Malerinnen Jeanne Mamme und Gerda Rotermund, die Schriftstellerin Dinah Nelken oder der Mechaniker und Optiker Carl Bamberg, der sich als Erfinder einen Namen machte.



63 Gedächtnisstätten angelegt

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