Großgörschenstraße 12,
10829 Berlin
Tempelhof-Schöneberg
Stadtteil Schöneberg


Friedpark Alter St. Matthäus-Friedhof

Der Alte St-Matthäus-Kirchhof der evangelischen St. Matthäus-Gemeinde wurde im März 1856 eingeweiht und umfasst nach drei Erweiterungen (1863, 1866, 1884) heute ein Areal von 46632 m².
Obwohl sich der Friedhof anfangs weit außerhalb der Stadt befand, nahmen seine Beliebtheit und die Gräberzahl, vor allem wegen der schönen Hanglage und den entstehenden prunkvollen Grabanlagen, schneller zu als geplant. Dem Zeitgeist des 19.Jahrhunderts entsprechend, errichtete man für alle, die es sich leisten konnten, aufwendige Erbbegräbnisse in verschiedensten Stilrichtungen und Ausführungen, von denen viele erhalten geblieben sind. Der Alte St.-Matthäus-Kirchhof repräsentiert deshalb wie kein anderer das Berlin der Gründerzeit.
Die 1876 auf dem Alten St.-Matthäus-Kirchhof erbaute Friedhofskapelle wich 1906/09 einer größeren Friedhofshalle mit Kuppel.
Durch Albert Speers Planung für die Reichshauptstadt mussten 1938/39 die Grabstätten vom nördlichen Drittel des Friedhofes einer beabsichtigten Nord-Süd-Trasse weichen und wurden auf den Südwestkirchhof Stahnsdorf umgebettet.
Auf dem Matthäus-Kirchhof befindet sich auch ein Gedenkstein für den Widerstandskämpfer Claus Graf Schenk von Stauffenberg und weitere vier Offiziere.



133 Gedächtnisstätten angelegt

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