Liesenstraße 9,
13355 Berlin
Mitte


Friedpark Dorotheenstädtischer Friedhof II

Da der Platz auf dem gemeinsamen Friedhof der Dorotheenstädtischen- und Friedrichwerderschen Gemeinde in der Chausseestraße allmählich knapp wurde, kaufte die Dorotheenstädtische Gemeinde das heutige Areal in der Liesenstraße von dem Gastwirt Liesen auf, um einen eigenen Friedhof zu errichten. 1841 wurde mit dem Bau der Anlage begonnen, am 4. Juni 1842 geweiht und am 12. Januar 1843 die erste Bestattung vorgenommen. Mit dem Bau der Berliner Mauer 1961 wurde die Gemeinde von ihrem Friedhof getrennt, da sich dieser auf der Westberliner Seite befand. Seine Verwaltung und weitere Gestaltung übernahmen Kreuzberger Kirchengemeinden. Daher sind hier auch Mitglieder anderer Gemeinden sowie Konfessionslose bestattet. Die derzeitige Kapelle wurde 1950/1951 nach Plänen von Otto Bartning als Notkirche gebaut. Das Haupttor in der Liesenstraße errichteten 1912/1913 die Gebrüder Friedrich und Wilhelm Hennings.
Der Friedhof wird begrenzt durch die Liesen-, Garten- und Grenzstraße und verfügt über eine Fläche von 30 954m². Die Anlage ist sehr gut gepflegt und durch seine übersichtliche Gestaltung fällt die Orientierung leicht. Auf dem so genannten "Zirkusfriedhof" sind die Gräber der Berliner Zirkusdynastien Busch, Renz und Schumann zu finden.



19 Gedächtnisstätten angelegt

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