Hinter der Katholischen Kirche 3,
10117 Berlin,
Mitte



Friedpark St. Hedwigs-Kathedrale, Krypta

St. Hedwig, 1929 zur Kathedrale des katholischen Bistums Berlin erhoben, ist das einzige Gotteshaus der Stadt, das bis zum heutigen Tage als Begräbnisstätte dient. Mit dem Einzug der Reformation in der Mark Brandenburg im Jahre 1539 durften die in der Region verbliebenen Katholiken erst ab 1680 wieder Gottesdienste abhalten. Friedrich II. beauftragte den Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff mit der Planung des ersten katholischen Gotteshauses in Berlin. Die Grundsteinlegung erfolgte im Jahre 1747 auf dem heutigen Bebel-Platz. Am 1. Januar 1773 weihte der Fürstbischof von Ermland, Graf Ignaz Krasicki, die Kirche St. Hedwig. Unter der Hauptkuppel hatte sie ursprünglich eine große, ringförmige Krypta mit 36 radial angelegten Grabkammern. Im Jahre 1777 eröffnete die Gemeinde St. Hedwig ihren eigenen Friedhof in der heutigen Chausseestraße. Die Krypta der St. Hedwigs-Kathedrale indes blieb den katholischen Dompredigern, Bischöfen und Kardinälen als Begräbnisstätte vorbehalten. Nach einem Bombenangriff 1943 brannte die St. Hedwigs-Kathedrale aus. Beim Wiederaufbau 1952 bis 1963 wurde die Krypta, nach einem Entwurf des Architekten Hans Schwippert, zu einer Unterkirche umgestaltet.



11 Gedächtnisstätten angelegt

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