Ollenhauerstraße 24-28, 13403 Berlin
Reinickendorf


Friedpark St. Hedwig-Friedhof III

In dem an Beerdigungsstätten reichsten (26), grünen Bezirk Reinickendorf befindet sich in der heutigen Ollenhauerstraße der seit 1877/78 eröffnete St. Hedwig-Friedhof III (ca. 8,1 ha). Als der erste St. Hedwig-Friedhof an der Chausseestraße 126-128 wegen völliger Überbelegung 1878 endgültig schloss und 1902 rasch geräumt wurde, verteilte man etliche Grabsteine und Gebeine auf die katholischen Friedhöfe in der Liesen- und Ollenhauerstraße. Auf die Felder D1 und E1 kamen nach 1945 die aus der ausgebombten Gruft der St. Hedwigs-Kathedrale umgebetteten Angehörigen der Fürsten-Familie Radziwill sowie katholische Gesandten-Gebeine. Insgesamt 11 Gemeinschaftsgrabanlagen befinden sich auf dem schönen, parkähnlichen, mit altem Baumbestand reich bewachsenen Friedhofsareal: Gräber von Berliner Priestern des Domkapitels von St. Hedwig, des Priester-Hilfswerkes, der Augustiner St. Rita, der Karmeliterinnen. Auch 450 Tote des 2. Weltkrieges und Fremdarbeiter wurden hier beigesetzt. Sinti und Roma sind an der Grenze zum Nazareth-Friedhof bestattet.



5 Gedächtnisstätten angelegt

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