Müllerstraße 44-45, 13349 Berlin
Mitte
Stadtteil Wedding


Friedpark St. Philippus-Apostel-Friedhof

Auf Initiative der Gebrüder Humboldt entstand im Jahre 1880 die Müllerstraße, deren Name sich auf die 19 Windmühlen bezog, die den alten Heerweg nach Ruppin umsäumten. Hier wurde 1859 beidseitig entlang einer Allee der schmale St. Philippus-Apostel-Friedhof (3,5 ha) eröffnet. Seine dem romanischen Baustil entlehnte Friedhofskapelle entstand um 1878 und wurde 1900 von dem Regierungsbaumeister C. Ludwig umgebaut und erweitert. Im Zuge einer erneuten grundlegenden Restaurierung im Jahre 1990 wurden Arbeiten der deutschen Bildhauerin Reneé Sintenis (1888-1965) angebracht. Hinter der Kapelle befinden sich Familien-Grabanlagen des Brotfabrikanten August Wittler und des Reichsbahn-Direktors Paul Bathmann. Denkmalgeschützt ist auch das 1867 entstandene Totengräberhaus von Edward Schmidt. Die Kirche der St. Philippus-Gemeinde in der Philippusstraße wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und nicht wieder aufgebaut.



1 Gedächtnisstätten angelegt

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