Freiheitsweg 64,
13407 Berlin
Reinickendorf


Friedpark Kriegsgräberstätte Reinickendorf

Der am Freiheitsweg gelegene Friedhof wurde bereits im 19. Jahrhundert angelegt, da der nicht weit entfernte Kirchhof an der Dorfkirche nicht mehr den anwachsenden Bevölkerungsanstieg gerecht werden konnte und die Planung eines neuen Friedhofes notwendig wurde.

Der heutige landeseigene Friedhof für Opfer und Gewaltherrschaft, auch als Kriegsgräberstätte Reinickendorf bekannt, verfügt über eine Fläche von ca. 1 ha und zählt eher zu den kleinen Friedhöfen von Reinickendorf.

Hier liegen die Opfer des 1. und 2. Weltkrieges. Annähernd die Hälfte der Toten sind zivile Bombenopfer und Flüchtlinge verschiedenster Nationen.
Der Bezirk Reinickendorf hatte beschlossen, Ehrengrabfelder auf dem landeseigenen Friedhof einzurichten. 1975 wurde mit der Umbettung begonnen. Die Letzten fanden im Jahr 2003 statt, sodass sich nun 2249 Grabstellen auf diesem Friedhof befinden. Es besteht ein dauerndes Ruherecht. Die Pflege und die Begrünung wird durch die Friedhofsverwaltung abgesichert.

Im Jahre 1980 wurde die vorhandene Kapelle umgestaltet, damit sie dem Charakter einer Gedenkstätte entspricht.

Der Friedhof kann nur noch zwei Gräber aus dem alten Gräberbestand (ehemalige Bezeichnung: Friedhof Reinickendorf I) aufweisen, die Grabstätte von Friedrich Wilke (Ehrengrab) und seiner Ehefrau sowie das Grabmal Süss.



2 Gedächtnisstätten angelegt

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