Nöldnerplatz
10317 Berlin


Friedpark Gedenkstätte Rummelsburger Arbeiterwiderstand

Am 7. Mai 2010, unmittelbar vor dem 65. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus, wurde auf dem Nöldnerplatz in Berlin-Lichtenberg ein Gedenkort eingeweiht, der an die Antifaschisten und Kriegsgegner aus dem Rummelsburger Arbeiterviertel erinnern soll, die ihren Widerstandskampf mit dem Leben bezahlen mussten.
Die zum Teil aus Spendenmitteln finanzierte schwarze Granitstele trägt eine Stahltafel mit den eingravierten Namen von Hans Krüger, Wilhelm Martinke, Erwin Nöldner, Walter Riedel sowie Käthe und Felix Tucholla, welche damit stellvertretend für viele Widerstandskämpfer aus dem Kiez ihre öffentliche Würdigung finden.
Schon seit 1947 trägt der Platz des neuen Gedenkortes den Namen des Antifaschisten Erwin Nöldner. Auch der angrenzende S-Bahnhof und eine Straße wurden nach ihm benannt.



6 Gedächtnisstätten angelegt

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