Liesenstraße 8,
13355 Berlin
Mitte



Friedpark St. Hedwig-Friedhof I

An der Liesenstraße 8-18 wurden in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - damals noch außerhalb Berlins und vor dem Oranienburger Tor gelegen - vier konfessionelle Friedhöfe angelegt. Zu ihnen gehört auch der 1834 eingeweihte Alte Domfriedhof St. Hedwig. Unter der 1866/67 gebauten Friedhofs-Kapelle, einem Backstein-Zentralbau mit Vorhalle, kupfergedeckter Kuppel und Schmuckbändern aus Terrakotta-Formsteinen, befindet sich eine Krypta. Ursprünglich war der Alte Domfriedhof St. Hedwig 2,05 ha groß. Nach dem Mauerbau 1961 verlor er jedoch ein Drittel seines Territoriums, denn die Friedhofsgrenze an der Liesenstraße wurde zur DDR-Staatsgrenze um etwa 40 m zurückgesetzt. Außerdem wurden jene Gräber, die direkt an die Mauer grenzten, geräumt oder umgebettet, wertvolle Grabmale in der Krypta gelagert, so u. a. die Stele mit einem Porträtmedaillon für Ceccardo Gilli. Auf dem verbliebenen 1,37 ha großen und ältesten katholischen Friedhof Berlins sind heute noch zahlreiche Grabstätten bedeutender Persönlichkeiten der Stadtgeschichte zu finden. Foto: Josef Limburgs kniende Marmorengel(vor der Friedhofskapelle).



25 Gedächtnisstätten angelegt

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