Fürstenbrunner Weg 67,
14059 Berlin
Charlottenburg-Wilmersdorf


Friedpark Luisenfriedhof III

Der Luisenfriedhof III wurde von 1884-1890 auf dem nordöstlichen Teil des Spandauer Berges, nahe der Spree angelegt und 1891 eingeweiht. Die Gestaltung erfolgte nach Plänen des Gartenarchitekten Otto Vogler in dem üblichen Rechteckschema, mit von Bäumen umsäumten Alleen und Rondellen. In den Jahren 1892/93 ist nach den Plänen der Architekten Johannes Vollmer und Heinrich Jassow eine Kapelle aus hellrotem Backstein mit frühgotischen Stilelementen errichtet worden. Bereits 1895 musste die erste Erweiterung des Friedhofes vorgenommen werden. Seine jetzige Fläche beträgt 121.514 m².
Der evangelische Luisenfriedhof III galt ursprünglich als „Friedhof des neuen Westens und der neuen Reichen“, was sich noch heute in den vielen monumentalen Erbbegräbnisstätten im Umfeld der Kapelle und an der Westseite des Friedhofes widerspiegelt. Neben dem besonderen künstlerischen Wert einiger Grabmale, ist dieser weitgehend originale Friedhof ein wichtiges Zeugnis Charlottenburger Stadtgeschichte.



8 Gedächtnisstätten angelegt

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