Bergmannstraße 42-44,
10961 Berlin
Friedrichshain-Kreuzberg
Stadtbezirk Kreuzberg


Friedpark Friedrichswerderscher Friedhof II

Der evangelische Friedrichswerdersche Friedhof befindet sich in Berlin-Kreuzberg und ist der zweite Friedhof der gleichnamigen Gemeinde, jedoch ihr erster eigenständiger. Er wurde am 17. Januar 1844 eingeweiht und erstreckt sich über eine Fläche von 30.800 m². Seine Begrenzung nach Westen bildet der Friedhof II der Dreifaltigkeitsgemeinde, nach Osten der Friedhof IV der Gemeinde Jerusalems- und Neue Kirche. Zusammen mit diesen und dem Luisenstädtischen Friedhof gehört er zum Komplex der Friedhöfe an der Bergmannstraße. Diese wurden vor einigen Jahrzehnten mit Durchbrüchen untereinander verbunden. Die in den Jahren 1875/76 erbaute neoromanische Friedhofskapelle wird nicht mehr für Trauerfeierlichkeiten genutzt.
Zu den wesentlichen architektonischen Elementen des Friedrichwerderschen Friedhofes gehörten seine Alleen, die Wandgräber und die wegebegleitenden Gräber, welche teilweise heute noch zu sehen sind. Seine streng geometrische Wegeführung und die Grabfeldstruktur sind typische Merkmale einer Friedhofsanlage des 19. Jahrhunderts. Ebenso charakteristisch für diese Zeit waren die Erbbegräbnisse im Klassizistischen- oder Jugendstil, von denen viele erhalten blieben, so auch das älteste Erbbegräbnis, das 1847 errichtete Mausoleum der Familie Dieffenbach,
Der Friedrichwerdersche Friedhof ist die Ruhestätte einer Reihe bekannter Persönlichkeiten und dient Besuchern und Anwohnern, gemeinsam mit den anderen Friedhöfen der Bergmannstaße, als Stätte der Besinnung und Erholung.



15 Gedächtnisstätten angelegt

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