Eingang über Mehringdamm 21,
10961 Berlin
Friedrichshain-Kreuzberg
Stadtteil Kreuzberg


Friedpark Dreifaltigkeits-Friedhof I

Der Dreifaltigkeitsfriedhof ist einer der ältesten, historisch bedeutendsten Friedhöfe und wird als Gartendenkmal eingestuft. Er ist Teil der 1735 außerhalb der Stadtmauern angelegten „Friedhöfe vor dem Halleschen Tor“ und grenzt, umgeben von den Friedhöfen der Jerusalem- und Neuen Kirche sowie dem Bethlehemsfriedhof, an die Baruther Straße und die Blücherstraße. Er gehörte ursprünglich zu der im II. Weltkrieg zerstörten Dreifaltigkeitskirche in der Friedrichstadt, der 1688 gegründeten dritten kurfürstlichen Stadterweiterung Berlin-Cöllns. Die Einweihung der Kirche fand am 30. August 1739 statt. Gleichzeitig erhielt die Gemeinde einen Teil der Friedhofsfläche vor dem Halleschen Tor als Begräbnisort. Mit der 1755 und 1799 erfolgten Erweiterung erreichte der Friedhof die jetzige Größe von rd. 8000 m2. Anfänglich als Armenfriedhof bezeichnet und von der Bevölkerung schwer angenommen, erlangte das Areal durch umfangreiche Bepflanzung, Anlegen von Wegen und Alleen zunehmend an Attraktivität als Begräbnisort für die in der Friedrichstadt lebende Prominenz. Ein Rundgang über den Friedhof erinnert an den berühmten Musiker Felix Mendelssohn Bartholdy und seine Familie, an das Schriftsteller-Ehepaar Varnhagen, oder an Direktoren der Sing-Akademie zu Berlin.





29 Gedächtnisstätten angelegt

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