Eingang über Mehringdamm 21,
10961 Berlin
Friedrichshain-Kreuzberg
Stadtteil Kreuzberg


Friedpark Böhmisch-Lutherischer Bethlehems-Friedhof I

Für die seit 1732 sich in der Friedrichstadt ansiedelnden böhmischen Glaubensflüchtlinge ließ König Friedrich Wilhelm I. von 1735-1737 die Bethlehemskirche, die erste böhmische Kirche Berlins, errichten. Der im II. Weltkrieg zerstörte und 1963 abgetragene Bau befand sich in der Mauer-/Ecke Krausenstraße und erhielt seinen Namen zum Gedenken an den Reformator Jan Hus, den Begründer der „Böhmischen Brüder“ in Prag. Nach Fertigstellung der Kirche 1737 wurde der Glaubensgemeinde einen Teil der Friedhofsfläche (4924m²) vor dem Halleschen Tor als Begräbnisort zugeteilt. Die Gräber der Pfarrer Knak und Gossner, die an der Bethlehemskirche predigten, sind auf dem denkmalgeschützten Friedhof noch erhalten. 1826 wurde für die Herrnhuter Brüdergemeine, ein Zweig der böhmischen Gemeinde, ein weiteres Areal zur Verfügung gestellt, das jedoch Ende der 1960er Jahre dem Bau der Blücherstraße zum Opfer fiel. Die Grabplatten sind teilweise auf den Böhmischen Friedhof in Neukölln verlegt worden. Erhalten ist heute nur das imposante Eingangstor.



6 Gedächtnisstätten angelegt

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