Gärtnerstr.7,
13053 Berlin
Lichtenberg
Stadtteil Hohenschönhausen


Friedpark Friedhof Hohenschönhausen

Der Friedhof von Hohenschönhausen war ursprünglich ein Dorffriedhof und befand sich auf dem Gelände der Taborkirche in der Hauptstrasse. Mit der Industrialisierung und der damit verbundenen Zunahme der Bevölkerung fehlte es bald an Begräbnisstätten. Darum wurde 1855 von der Gemeinde Hohenschönhausen der Friedhof in der Gärtnerstrasse als Städtischer Friedhof errichtet. Der alte Friedhof an der Taborkirche wurde geschlossen. Die erste Bestattung auf dem Friedhof Gärtnerstrasse fand am 2. August 1856 statt. Beigesetzt wurde die siebenjährige Tochter des Kolonisten Wilhelm Giese.

Die Kapelle (Bild) wurde vom Baumeister Paul Schreiber 1902 errichtet. 1928 erfolgte der An- und Umbau der Kapelle. Mit der Fassadenreinigung 1999 und dem Einbau originalgetreuer Fenster im Jahr 2000 erlangte die Kapelle wieder alten Glanz und steht heute unter Denkmalschutz.
Mit der Eingemeindung 1920 wird die Gemeinde Hohenschönhausen zu Groß-Berlin und dem Bezirk Weißensee zugeordnet. Der Bezirk behielt lange seinen dörflichen Charakter. Mit der Entstehung von Neu – Hohenschönhausen hat der Friedhof seine historische Gestalt verloren.



10 Gedächtnisstätten angelegt

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä Ö Ü