Dorfstraße 38,
13057 Berlin
Lichtenberg
Stadtteil Hohenschönhausen


Friedpark Friedhof Falkenberg

Am nordöstlichen Stadtrand Berlins befindet sich die bereits im Jahre 1370 von Markgraf Otto dem Faulen beurkundete und 1375 im Landbuch des Kaisers Karl IV. erwähnte Dorfkirche Falkenberg. Ursprünglich war sie ein katholisches Gotteshaus und wurde, wie auch der angrenzende ca. 3,1 ha große Friedhof, mehrmals im Laufe der Jahrhunderte umgestaltet - zuletzt 1791 bis 1796 von der Gutsbesitzerin Marie Elisabeth v. Humboldt, verwitw. v. Holwede, Mutter der Gebrüder Wilhelm und Alexander v. Humboldt. Sie ließ die mittelalterliche Dorfkirche mit dem hölzernen Turm zum Teil abreißen und vom Berliner Baumeister P. L. Simon neu errichten. Es entstand ein massiver Kirchturm mit reliefgeschmücktem Untergeschoß: eine für die Familienmitglieder der von Holwede und von Humboldt bestimmte Gruft. Der Kirchturm wurde 1945 von der Wehrmacht gesprengt und nicht wieder aufgebaut. Auf dem angrenzenden Friedhof, der seit etwa 1300 besteht, ruhen mehrere Generationen von Dorfbewohnern sowie Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft.



1 Gedächtnisstätten angelegt

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