Dorfstraße 39,
13051 Berlin
Lichtenberg
Stadtteil Hohenschönhausen


Friedpark Friedhof Malchow

Nordöstlich vom Berliner Stadtkern, im Stadtbezirk Lichtenberg-Hohenschönhausen, befindet sich der bereits im Jahre 1344 urkundlich bezeugte Ort Malchow, dessen Kern aus zwei Rittergütern bestand: derer von Krummsee sowie von Barfuß. Ein Nachkomme derer von Barfuß, Hans Albrecht von Barfuß, avancierte 1691 zum Feldmarschall, verkaufte das Malchower Gut und gründete die Hausvogtei in Berlin (Hausvogtei-Platz in Stadtmitte).
Die im Jahre 1300 eröffnete mittelalterliche Dorfkirche - ein romanischer Feldsteinbau - mit unmittelbar angrenzendem, ca. 2,9 ha großem Friedhof, war im Jahre 1691 von Freiherr Paul Fuchs gründlich erneuert und umgebaut worden. Ein großer Kirchturm und ein Gruftgewölbe kamen hinzu. Die Kirche wurde (wie die von Falkenberg und von Wartenberg) am 21. April 1945 von der Wehrmacht gesprengt und nie wieder aufgebaut. Auf dem kleinen Malchower Dorffriedhof liegen die Familiengräber der örtlichen Gutsbesitzer, so u. a. des Bankiers Heinrich Simon und Prof. Karl Lohmann. Auch Anlagen für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft sind hier zu finden.



1 Gedächtnisstätten angelegt

A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z Ä Ö Ü