Chausseestraße 127,
10115 Berlin,
Mitte


Friedpark Französischer Friedhof I

Die Friedhöfe der französisch-reformierten Gemeinde in der Nähe ihrer "Französischen Kirche auf der Friedrichstadt" mussten im 18. Jahrhundert wegen den städtebaulichen Planungen von Friedrich Wilhelm I. und Friedrich II. aufgelöst werden. 1780 legte die Gemeinde einen neuen Bestattungsplatz für die Berliner Hugenotten an der Chausseestraße an. Der nur 8.064 m² große so genannte "Hugenottenfriedhof" wird durch eine von außen verputzte hohe Ziegelmauer gegen die Chausseestraße abgeschirmt. An seiner linken Seite wird er von den Wänden der auf dem eingeebneten alten katholischen Friedhof errichteten Häusern begrenzt. Nach hinten und zur rechten Seite erfolgt die Begrenzung zum Dorotheenstädtisch- Friedrichswerderschen Friedhof durch Natursteinmauern. Der rechteckige Französische Friedhof I wird durch einen breiten Mittelweg in zwei etwa gleichgroße Hälften geteilt. Da er über keine eigene Feierhalle verfügt, wird die Kapelle der Nachbargemeinde mitgenutzt. Die kunsthistorisch bemerkenswerten Grabstätten vieler bedeutender Persönlichkeiten aus dem Berliner Kulturleben sind teilweise sehr aufwendig gestaltet und spiegeln die Grabmalskunst des 18. und 19. Jahrhunderts wider.



37 Gedächtnisstätten angelegt

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