Chausseestraße 126,
10115 Berlin
Mitte


Friedpark Dorotheenstädtisch-Friedrichwerderscher Friedhof I

Der älteste und kulturhistorisch bedeutsamste Friedhof Berlins ist der in der Chausseestraße 126 gelegene Friedhof der Dorotheenstädtischen und Friedrichswerderschen Kirchgemeinden. In der zweiten Hälfte des 17. Jh. erhielten auch Dorotheenstadt und Friedrichswerder ihre Stadtrechte. Schon bald erbauten deren evangelische Gemeinden ihre Kirchen. Erst 1763 eröffneten sie dann einen gemeinsamen Friedhof, der damals noch vor der Stadtgrenze und Zollmauer am Oranienburger Tor lag ... Doch kaum ein Jahrhundert später, 1837 bis 1841, musste das Gebiet um das Oranienburger Tor den neuen Werkhallen August Borsigs weichen. Viele Fabriken, wie die von Schwarzkopff, Egells oder Wöhlert, siedelten sich hier an und bildeten den Anfang einer fulminanten Entwicklung des gesamten deutschen Maschinenbaus. Und schon bald befand sich der wichtigste „Prominenten-Friedhof“ Berlins inmitten einer sich in alle Richtungen ausdehnenden Stadt. 1975 wurde der Friedhof an der Chausseestraße in die Zentrale Denkmalsliste aufgenommen und zu einem Denkmal von Nationaler Bedeutung erklärt.



152 Gedächtnisstätten angelegt

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