Karl-Marx-Platz 10,
12055 Berlin
Neukölln


Friedpark Böhmische Friedhöfe (3 Gemeindeteile)

Der Böhmische Friedhof wird auch Böhmischer Gottesacker Rixdorf genannt. Die Eröffnung fand 1751 in Rixdorf, im heutigen Berlin-Neukölln statt. Ursprünglich diente der 4516 m² große Friedhof den Exilanten aus Böhmen als Begräbnisstätte, die sich mit der Erlaubnis von Friedrich Wilhelm I. in Böhmisch Rixdorf niederlassen durften. Die ganze Anlage befindet sich im gemeinsamen Eigentum der 3 Böhmischen Gemeinden in Neukölln. Der Friedhof ist der zweitälteste genutzte in Berlin. Er wurde rechteckig angelegt und besitzt eine kleine Hauptallee, die vereinzelt von Bäumen umgeben wird. Die unscheinbare Kapelle wurde 1965/66 von Erich Ruhtz erbaut. Es ist ein einfacher, flacher, blockartiger Ziegelbau mit einer offenen Vorhalle.

Das Besondere an dem Friedhof sind die historischen Grabsteine, die sich an einigen Mauern des Friedhofs befinden. Die Grabsteine wurden 1988/89 restauriert.



Keine Gedächtnisstätte angelegt

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